Mal ein bisschen was zur Aufklärung:
Mir geht es gerade gut (ok, zur Zeit leide ich etwas unter Schlafmangel, aber das wird morgen schon besser sein)
Ich bin vor einigen Wochen unter sehr unschönen Umständen und mit einem äußerst bitteren Nachgeschmack auf die vergangenen Jahre in ein anderes Leben gezwungen worden. Mir wurde sozusagen der Boden unter den Füßen weg gezogen. Ich war nicht nur recht plötzlich wieder solo, sondern auch so gut wie pleite und ziemlich planlos.
Da hatte ich nun zwei Möglichkeiten: Verzweifeln oder mich aufrichten - auf neuem Boden.
Ich bin aufgestanden. Noch taumele ich ab und an mal ein bisschen. Und manchmal braucht es Zeichen. Und Taten. Ich habe meine Lieblingsinsel besucht. Es ist ein Kraftort und ein Seelenort. Mir ging es sofort gut, als ich dort war. Und mir ging es schlecht, als ich zurückgeflogen bin.
Nun habe ich aber aufgetankt und das in ein paar wenigen Tagen. Für mich war das ein Abschluss mit dem Alten und ein Neubeginn, der mir gefiel. Es gibt aus dem alten Leben noch einiges zu regeln. Das wird mich aber nicht davon abhalten, mein neues Leben aufzubauen. Wahrscheinlich stecke ich sowieso schon mittendrin. Ich neige dazu, mir bestimmte Leistungen nicht ausreichend anzuerkennen.
Ich bin schon große Schritte gegangen. Viele waren vorallem möglich, weil ich wunderbare Menschen an meiner Seite habe, nah und fern. Dafür bin ich sehr dankbar.
Nun geht es weiter. Ich hoffe, mit weiterhin ganz großen Schritten und immer mal einer kleinen Atempause, um mich umzuschauen und zu genießen.
Und ich gestehe: Wieder die altbekannte Wildschoen zu sein macht große Freude!
(Wird fortgesetzt
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Das Neue ist manchmal schwer anzunehmen, aber es ist der Ruf Deiner Seele, Dich zu entwickeln und da gehören die Veränderungen dazu.
Schön, dass Du immer so offenherzig von Dir berichtest.
Liebe Grüße und alle himmlischen Unterstützungen für Dein "Neues" Leben
Peter
Schön, Dich zu sehen, Peter!
Oft ist das Neue schwer, weil man glaubte, das Alte lieb gewonnen zu haben. Ich hatte einiges lieb gewonnen im alten Leben und vieles auch nicht. Ich hatte auch einen Menschen lieb gewonnen und habe festgestellt, dass ich mich sehr getäuscht habe und mich nun um meine Liebe betrogen fühle.
Dennoch: Es ist kein Fehler, zu lieben. Wer das wegwirft auf übelste Art, hat auch noch etwas zu lernen.
Danke für Deine Wünsche - ich werde jede Unterstützung schätzen, weiterhin!
Liebe Grüße auch für Dich
29.10.2009 @ 09:42:04
Liebe x
ich kann Dich sehr gut verstehen.
Wenn das Neue konkrete Formen angenommen hat und Du dann zurückblickt, dann wirst Du erkennen, dass alles doch irgendwie passend ist.
Deine Liebe ist und wird immer sehr gut sein. Die zwischenmenschliche Liebe, die Liebe zum Leben, wird Dich in eine Liebe erheben, die frei von der äußeren Welt ist.
Fühle Dich nicht betrogen mit Deiner Liebe. Die Liebe ist wunderbar und sie wird immer wunderbar sein.
Liebe zu geben, auch wenn sie nicht gewürdigt und wertgeschätzt wird von anderen, ist immer heilsam für Dich und Deine Umgebung.
Wenn Du zu Deiner Situation einfach "Ja" sagen kannst, dann wird es Dir sehr viel besser gehen.
Liebe Grüße und ganz viel Liebe
Peter
29.10.2009 @ 09:51:22
Lieber Peter,
Deine Zeilen sind Balsam. Noch bin ich nicht wirklich geheilt, und das wird noch dauern - mit all den Fragen und den Zweifeln.
Ich kann aber viel von dem annehmen und bejahen, das Du hier schreibst, und das gefällt mir.
Die letzten 2 Jahre waren wohl nicht nur für mich anstrengend und erkenntnisreich. Ich bin froh, dass es Dir jetzt schon besser geht.
Liebe geben zu können, lieben zu können, ist ein Geschenk. Alleine dieses Bewusstsein kann tragen.
Ich werde am "Ja" dranbleiben
Danke Dir für alles und Dir auch ein liebevolles Leben - in Dir und um Dich!
Liebe x,
Deine Seele ist glücklich, wenn Sie in Liebe ist und wenn sie geben kann.
Du machst es sehr gut.
Verletzungen tun der Seele nicht gut. Jede Verletzung ist eine Bürde für die Seele und somit auch für Dein Leben. Wenn Du es schaffst, zu vergeben, dann wird Deine Seele wieder mehr Licht und Liebe erfahren.
Erforsche doch mal, was Dich wirklich verletzt hat. Ich erfahre immer mehr, dass es nicht der Partner oder die äußeren Umstände sind, die mich verletzen, sondern meine Gedanken, meine innere Haltung zu den gegebenen Umständen.
Unsere Gedanken, die auch unsere Gefühle erzeugen, sind so machtvoll. Durch wahre Vergebung kann sich Dein Leben völlig wandeln.
Jeder Widerstand in uns erzeugt neue seelische-geistige - und körperliche Blockaden, die uns nicht gut tun.
Es kommen bald wieder lichtvolle Tage zu Dir, liebe Birgit
Peter
Lieber Peter,
da habe ich noch was zu tun... Ich wurde nicht nur belogen, verraten, körperlich malträtiert... Dem mit einer Haltung zu begegnen, die nicht Verletzung in sich trägt, ist schwer und fast unvorstellbar.
Dem Schmerz mit Liebe zu begegnen, ist sicher stark.
Mal sehen, wohin mich das noch führt, innerlich.
Deinem letzten Satz stimme in uneingeschränkt zu. Immerhin habe ich das schon erleben dürfen. Da war viel Licht.
Hab ein wunder- und liebevolles Wochenende!
x
Liebe x,
ich kann Dich sehr gut verstehen.
Der Schmerzkörper ist da und meldet sich. Ich hatte mal in meinem Blog ausführlicher vom Schmerzkörper geschrieben. Wenn du magst, schau Dir den Text mal an. Vielleicht findest Du da etwas, was Dich anspricht und Dir helfen kann.
Wenn es nicht möglich ist, Liebe zu erfahren, dann kann man sie auch nicht herbeizaubern. Was helfen kann ist, was ich früher schon erwähnt habe, zu akzeptieren. Wenn da z.B. Wut, Ärgern und Verletzungen sind, dann hilft es nicht sie mit Widerstand zu begegnen oder sie weghaben zu wollen, sondern einfach jegliche Empfindung so lassen wie sie ist, also auch nichts hinzutun. Keine neue Geschichte daraus machen. Kennst Du das Buch von E. Tolle "Jetzt"? Die Bücher von Tolle können Dir sehr hilfreich sein.
Ich wünsche Dir viel Licht im Herzen
Peter
Lieber Peter,
Danke für den Buchtipp. Das schaue ich mir mal in Ruhe an, ebenso wie Deinen Eintrag.
Mir gelingt es derzeit nicht oft, meine negativen Empfindungen nicht noch zu verstärken. Das ist nicht gut, und genau das macht sie nochmal stärker. Ein Teufelskreis, bei dem es mir nicht hilft, dass ich um ihn weiß.
Aber ich weiß auch, dass ich da wieder rauskomme. Gemach...
Vielleicht ist das meine Stärke: Es auszuhalten, auch wenn es fast unerträglich ist. Eine Art der Akzeptanz.
Danke für die Licht-Wünsche. Sei Du auch licht-erfüllt!
x
Liebe x
mir ist es in den letzten Jahren ähnlich gegangen. Ich wusste theoretisch von den negativen Einflüssen, die meine negativen Gedanken auf meinen Geist, meine Emotionen und meinen Körper hatten, aber ich bin immer wieder in das Fahrwasser meiner negativen Gedanken gekommen.
Trotzdem denke ich, das es gut ist, von der Akzeptanz zu wissen und immer wieder zu versuchen ohne jeglichen Widerstand die verletzenden Empfindungen zu spüren und anzunehmen. Einfach alles so zu nehmen wie es gerade ist.
Wenn wir so ganz bewusst leben und die Dinge nehmen wie sie sind, auch wenn sie negativ sind, dann führt diese Präsens uns aus dem Leiden, weil in der Mitte des Leidens kein Leiden ist, da ist nur Stille oder auch Nichts.
Viele Menschen machen zur Zeit ähnliche Erfahrungen, Transformationen, durch. Ich finde unsern Austausch sehr inspirierend. Wenn Du erlaubst, würde ich Deinen Bericht und unseren Dialog in meinen Blog nehmen.
Ich werde auch etwas über Heilung von der Seele, Geist und Körper berichten, was auch in solchen Situationen hilfreich sein kann. Mir hat die Seele-, Geist-,Körpe-Medizin sehr geholfen.
Ich schicke Dir, wenn Du magst, einen Segen für die Heilung Deiner Gefühle.
Liebe Grüße
Peter
